Kirchstetten- Zoom

Kirchstetten

Unterricht im Gemeindeamt Kirchstetten

Bürgermeister Paul Horsak- Zoom

Bürgermeister Paul Horsak

Bereits 1986 wurde vom Kulturreferat der heutigen Marktgemeinde Kirchstetten eine Musikschule gegründet. Mit über 40 Schülern und mit Lehrern, die z.T. schon den Nachwuchs für die Trachtenmusikkapelle ausbildeten bzw. mit musikalischen Volks- und Hauptschullehrern wurde mit dem Unterricht begonnen. Die ursprünglich für die Mutterberatung vorgesehenen Räumlichkeiten wurden adaptiert und dienten damals- wie auch heute noch als Musikschule. Konnte anfangs der Unterricht nur in Klarinette, Trompete, Flügelhorn, Querflöte, Akkordeon, Gitarre, Klavier, E-Orgel und Blockflöte angeboten werden, kamen bald weitere Instrumente wie Violine, Schlagzeug und später auch noch Gesang hinzu. Selbstverständlich wurde auch Musikalische Früherziehung im Kindergarten angeboten. Mit der steigenden Schülerzahl- sie hatte sich bald verdoppelt - stieg auch der Bedarf an weiteren Musiklehrern. Diese hatten nun bereits akademische Ausbildung und so stieg mit den Jahren auch das Niveau unserer Schüler. Die Musikschule erhielt mit Dr. Elisabeth Anzenberger eine hauptamtliche Leiterin.

Als im Jahr 2000 das neue Musikschulgesetz in Kraft trat, war es aufgrund der neuen Förderungsrichtlinien des Landes NÖ nicht mehr möglich, selbständig zu bleiben. Es kam zum Zusammenschluss mit dem Musikschulverband Böheimkirchen - Kasten. Jetzt ist das Ausbildungsangebot natürlich noch größer geworden.
Einige Schüler unserer ehemaligen Musikschule studieren nun bereits an der Musikhochschule oder an Konservatorien in Wien bzw. haben diese bereits erfolgreich abgeschlossen. Besonders beliebt bei diversen Veranstaltungen sind unser Geigenensemble "Bogengänge", eine Klarinettengruppe, die schon einige Auszeichnungen erhalten hat - und natürlich auch diverse Flötengruppen sowie Bläser in Zusammenarbeit mit der Trachtenmusikkapelle Kirchstetten.

Die Musikschule bedeutet für unsere Jugend und für Musikinteressierte eine wertvolle Einrichtung zur künstlerischen Ausbildung und sinnvollen Freizeitgestaltung. Für die Gemeinde und für die Eltern bedeutet sie zwar eine finanzielle Herausforderung, aber sollte nicht das Ergebnis und die Freude, die durch musizierende Kinder und Jugendliche vermittelt wird, und das Wissen um die Sinnhaftigkeit einer solchen Ausbildung diesen Aufwand aufwiegen?

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